Titelstory

Das erste Sommer-Bergwärts ist da!

Die neue Ausgabe des Allgäuer Bergmagazins bietet
fesselnde Reportagen, spannende Hintergründe und großartige Fotos.

 

Sie ist da – die Zeit, in der die Sonne uns lange Tage in den Bergen schenkt, in der angenehme Temperaturen unsere Planung vereinfachen und vielleicht sogar ein Bad im See ermöglichen. Es mag zwar verwegen klingen, die Monate von Ende Mai bis Anfang November pauschal als Sommer zu bezeichnen – gerade in den Allgäuer Bergen. Doch es ist die Sommersaison: Südseitig sind viele Touren schnell ohne Schneekontakt möglich, die Kletterfelsen apern aus und auch die hohen Berge sowie der notorisch verschneite Allgäuer Hauptkamm geben mehr und mehr Gras und Fels frei.


Es ist die Zeit, auf die sich viele Bergwanderer und Alpinistinnen freuen. Manche wollen vor allem unsere traumhafte Natur erkunden und genießen, andere sehnen ihre alpinen Projekte herbei. Für all diese bergbegeisterten Menschen hält das Bergwärts Inspiration, Information, traumhafte Bilder und natürlich fesselnde Reportagen bereit. Vielleicht hilft es dabei, sich eine kleine Auszeit von der schwierigen Weltlage zu gönnen. Jede und jeder hat das Recht dazu, nicht zuletzt der eigenen körperlichen und geistigen Gesundheit zuliebe.


Also gönnen wir uns eine schöne Zeit in den Bergen! Sei es auf den Graten des Allgäus, von denen unsere Titelgeschichte etwas für jede Könnensstufe bereithält, beim Weitwandern oder auf Touren mit (sehr wahrscheinlichen) Tiersichtungen. Natürlich gibt es zusätzlich jede Menge Hintergründe und anregende Gedanken: Wie trainieren eigentlich Profi-Alpinisten? Warum und für wen gehen wir eigentlich in die Berge? Fordern wir doch Geist und Körper, genießen die Natur und damit das Leben.


Frank Eberhard, Leitender Redakteur 




Ein Blick in den Inhalt:









































Informationen auch unter: www.bergwaerts-magazin.de


oder auf Instagram




Überall erhältlich, wo es Zeitschriften gibt.

Erschienen im Allgäuer Zeitungsverlag

Träume von den schönsten Hüttentouren

Der neue Bildband Alpine Hütten³ stellt Sehnsuchtswege 
für ein langes Wochenende oder einen Kurzurlaub vor.

 

GROSSE ERLEBNISSE, KLEINE FREUDEN UND MAGISCHE ORTE


Die Alpen sind voller Schätze, die darauf warten, von uns entdeckt und bestaunt zu werden. Einige dieser Schätze haben die Menschen selbst geschaffen: die alpinen Schutzhütten. Bereits in zwei Bildbänden haben wir viele der schönsten unter ihnen vorgestellt und dafür große und herzliche Resonanz erhalten. Darauf blicken wir – Fotograf und Autoren – mit Freude, Dankbarkeit und auch etwas Stolz zurück. Doch es gibt noch so viel zu entdecken!


Mit Hütten³ machen wir uns daher also wieder auf zu großartigen Zufluchtsorten inmitten von Gipfeln, Gletschern und Geröll. In jeder dieser Unterkünfte lernten wir interessante und leidenschaftliche Menschen kennen und erkundeten auf dem Weg dorthin neue, spannende und vor allem wunderschöne Landschaften der Alpen. Das alles möchten wir mit Ihnen teilen. Wie schon in den vorhergehenden Bänden präsentieren sich die ausgewählten Hütten in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und der Schweiz extrem unterschiedlich. Aber es gibt in diesem Buch auch eine große Neuerung: Erstmals verbinden wir die Besuche von zwei bis fünf Hütten zu Rundtouren, Durchquerungen und Überschreitungen. Immer so, dass es Sinn ergibt, vor allem aber Spaß macht und uns herausfordert. Denn bei mehrtägigen Touren gleiten wir Wanderer und Bergsteigerinnen in einen anderen Zustand: Die Sinne schärfen sich, das Denken funktioniert wie frisch geschmiert. Je länger wir unterwegs sind, desto weiter tritt der Alltag in den Hintergrund. Nach jeder Anstrengung folgt eine wunderschöne Phase der Erholung. Dann spüren wir geistige und körperliche Fähigkeiten in uns wachsen.


Was für uns genussvolle Freizeit ist, heißt jedoch für die Wirtinnen und Wirte: sechzehn Stunden Arbeit an sieben Tagen pro Woche, und das meist mindestens von Juni bis September. Sie schenken uns ihre Sommer – Jahr für Jahr. Dafür verdienen sie unseren Respekt. Das bedeutet, dass wir die Hütten mit realistischen Erwartungen betreten sollten. Sind wir also dankbar für ein warmes Bett, eingeschränkten Handyempfang und übersichtliche Speisekarten, auf denen Mahlzeiten mit einfachen und regionalen Zutaten stehen. Es geht auch um die kleinen Freuden. Befreit von ständiger Erreichbarkeit und Luxus, führt uns das bodenständige Leben auf Berghütten zu jenem Punkt, an dem wir beginnen, das Abenteuer zu fühlen. Die Verbundenheit zum Elementaren wächst.


Unvergessliche Gefühle und bleibende Erinnerungen lassen sich schwer planen oder kaufen. Sie lassen sich nur erleben und ja, manchmal auch erleiden. Hütten sind keine Hotels, aber sie können unsere ganz persönlichen Stützpunkte in fernen alpinen Welten sein: Tore zu wilden Felskaren, ausgesetzten Graten und zerklüfteten Gletschern. Mehrere der vorgeschlagenen Durchquerungen führen ins eisige Hochgebirge. Auch wenn diese Touren im Spätsommer oft über schneefreie Eisflächen führen, sind doch Erfahrung, Wissen und – auch hier wieder – Respekt nötig.


Wir hoffen, dass Sie in diesem Buch erneut all Ihre Traumrouten finden. Viel Freude beim Lesen und Betrachten sowie bei alpinen Erlebnissen wünschen


Bernd Ritschel, Sandra Freudenberg und Frank Eberhard




Informationen auch bei: National Geographic

Im Buchhandel erhältlich

www.amazon.de



Erschienen bei National Geographic